BEITRÄGE

Gift im Pausentee

Zwei Tore unmittelbar nach der Pause besiegeln Mutschellens Niederlage. Die Einheimischen gestalten das Spiel über weite Strecken mehr als ausgeglichen, verpassen es aber, in Führung zu gehen

Die Partie zwischen den beiden Freiämter Reserveteams war in Umgang eins geprägt von gegenseitigem Abtasten und relativ wenig gefährlichen Szenen. Mutschellen hatte seinen Gegner absolut im Griff und musste ihm bis zur Pause keine einzige reelle Torchance zugestehen. Die Gastgeber ihrerseits hätten nach gut einer halben Stunde in Führung gehen müssen. Zuerst allerdings schoss Djordje Meyer alleine vor Silvan Sigg denselben lediglich an, kurze Zeit später konnten mehrere Mutscheller Akteure im Gewühl in unmittelbarer Tornähe nicht reüssieren.

So muss denn der Kaldos-Elf wohl der Pausentee schlecht bekommen sein. Wenige Sekunden nach dem  Wiederanpfiff schoss der Gast zur Führung ein. Und kaum drei Zeigerumdrehungen später erhöhten die Klosterdörfler mit einem hohen Ball über Torhüter Hauri hinweg zum 0:2. Für den Höhepunkt an diesem Abend sorgte nach gut einer Stunde Valentin Gashi, der mit einem direkt verwandelten Eckball für die definitive Entscheidung sorgte. Das Tor von Christian Huber nach einem Freistoss von Raphael Hügli im Anschluss bedeutete lediglich Resultatkosmetik.

Nach der Osterpause geht es für Mutschellen mit einem happigen Programm weiter. In den folgenden drei Spielen wird man sich jeweils mit Teams aus dem aktuellen Spitzenquartett messen müssen.

FC Mutschellen II – FC Muri II 1:3 (0:0)

Burkertsmatt. –  50 Zuschauer. – Tore: 46. 0:1, 49. 0:2, 58. 0:3, 65. Huber 1:3.

Mutschellen:  Hauri; Meier, Keist, Huber, R. Hügli; Meyer, Leiser (67. Ungricht), Scherrer, Trachsel (67. Fischer); J. Matt (70. Oberholzer), Born.

Muri: Sigg; Passerini, Schäublin, Nietlispach, Misini, Bajrami; Rüttimann, Va. Gashi, Tafa, Vi. Gashi; Furrer.